Naproxen Infectopharm 50 mg / ml Suspension zum Einnehmen , 100 ml

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Darreichungsform:
Suspension zum Einnehmen
Packungsgröße:
100 ml
PZN/Art.Nr.:
12482228
Anbieter/Hersteller:
INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Marke:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bitte beachten Sie die weiterführenden Informationen Ihres Beipackzettels.

Apothekenpflichtig

Gebrauchsinformation

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung von bestimmten Botenstoffen im Körper, so genannten Prostaglandinen. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Anwendungsgebiete

- Chronische Gelenkentzündungen, wie:
  - Chronische Polyarthritis
  - Arthrose (sowohl der Gelenke der Extremitäten als auch die der Wirbelsäule)
- Entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenleiden, wie:
  - Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
- Gichtanfall
- Weichteilrheumatismus (schmerzhafte Veränderungen z.B. an Sehnen, Sehnenscheiden, Bändern etc.)
- Schmerzhafte Schwellungen oder Entzündungen nach Verletzungen
- Leichte bis mäßig starke Schmerzen, wie:
  - Regelschmerzen

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutbildungsstörungen
- Schwere Herzschwäche
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, in der Vorgeschichte in Zusammenhang mit der Einnahme bestimmter Arzneimittel (nichtsteroidale Antirheumatika/Antiphlogistika)
- Hirnblutungen
- Aktive Blutungen, wie:
  - Blutungen im Magen-Darm-Trakt
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Säuglinge und Kleinkinder unter 2 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Die Behandlung sollte mit Ihrem Arzt gut abgestimmt und sorgfältig überwacht werden, z.B. durch engmaschige Kontrollen. Die erwünschten Wirkungen und unerwünschten Nebenwirkungen des Arzneimittels können in dieser Gruppe verstärkt oder abgeschwächt auftreten.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwuenschten Wirkungen ko25nnen auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - uebelkeit
  - Erbrechen
  - Bluterbrechen
  - Sodbrennen
  - Durchfa25lle
  - Blutige Durchfa25lle
  - Verstopfung
  - Teerstuehle, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
  - Vo25llegefuehl
  - Bla25hungen
  - Bauchschmerzen
- Blutungen im Magen-Darm-Bereich
- Geschwuere im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen ko25nnen
- Entzuendungen der Mundschleimhaut
- La25sionen (offene Stellen) in der Speisero25hre
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Muedigkeit
- Schlaflosigkeit
- Reizbarkeit
- Erregung
- Ho25rsto25rungen
- Tinnitus (Ohrgera25usche)
- Sehsto25rungen, bei Auftreten bitte sofort einen Arzt aufsuchen
- Anfa25lle von Atemnot
- Verkrampfung der Bronchien
- Lungenentzuendung
- ueberempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Juckreiz
  - Hautausschlag
  - Erho25hte Lichtempfindlichkeit der Haut
- Angioneurotisches O25dem (Schwellung im Gesicht, an Hand und Fus39)
- Hautblutungen aufgrund gesto25rter Blutgerinnung
- Haarausfall
- Wassereinlagerungen (O25deme)
- Leberfunktionssto25rungen
- Nierenentzuendung
- Nierenfunktionssto25rungen bis zum Nierenversagen
- Verminderung der Harnausscheidung
- Nesselausschlag (Urtikaria)
- Blutbildungssto25rung mit mehr weis39en Blutko25rperchen (Eosinophilie)
- Depressionen
- Ungewo25hnliche Tra25ume
- Beeintra25chtigung der Denkleistung (kognitive Sto25rung)
- Versta25rkung einer chronischen Entzuendung von Magen-Darm-Bereichen (Morbus Crohn) durch Medikamente
- Versta25rkung einer chronisch-entzuendlichen Darmerkrankung (Colitis ulcerosa) durch Medikamente
- Schwitzen (Hyperhidrose) durch Medikamente
- Muskelschmerzen
- Muskelschwa25che
- Durst
- Fieber
- Unwohlsein
- Asthma bronchiale durch Medikamente (arzneimittelinduziert), mit und ohne Blutdruckabfall
- Magenschleimhautentzuendung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitssto25rung oder Vera25nderung wa25hrend der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Fuer die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen beruecksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Dosierung

Anwendungshinweise

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein. Vor Gebrauch kräftig schütteln.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Bluthochdruck sowie zu Atemstörung kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Einnahme vergessen?
Setzen Sie die Einnahme zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Lagerung vor Anbruch
Das Arzneimittel muss im Dunkeln (z.B. im Umkarton) aufbewahrt werden.
Aufbewahrung nach Anbruch oder Zubereitung
Das Arzneimittel darf nach Anbruch/Zubereitung höchstens 3 Monate verwendet werden!
Das Arzneimittel muss nach Anbruch/Zubereitung
  - bei Raumtemperatur
  - im Dunkeln (z.B. im Umkarton)
aufbewahrt werden!

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vermeiden Sie übermäßige UV-Strahlung, z.B. in Solarien oder bei ausgedehnten Sonnenbädern, weil die Haut während der Anwendung des Arzneimittels empfindlicher reagiert.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln können Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsmäßige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenschädigung führen. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erhöht sich das Risiko dafür.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslösen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Sorbinsäure!
- Vorsicht bei Allergie gegen Zitronensäure und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Saccharin (E-Nummer E 954)!
- Vorsicht bei Allergie gegen das Süßungsmittel Cyclamat (E-Nummer E 952)!
- Parabene (Konservierungsstoffe z.B. E 214 - E 219) können Überempfindlichkeitsreaktionen, auch mit zeitlicher Verzögerung, hervorrufen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Fructose (Fruchtzucker). Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Saccharose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.
- Alkoholgenuss soll während einer Dauerbehandlung möglichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Naproxen5 ml Sirup250 mg
Hilfsstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Methyl-4-hydroxybenzoat5 ml Sirup2,5 mg
Kalium sorbat5 ml Sirup+
Tragant5 ml Sirup+
Saccharose5 ml Sirup1,5 g
Sorbitol-Lösung 70% (kristallisierend)5 ml Sirup643 mg
   entspricht Sorbitol5 ml Sirup450 mg
Natriumchlorid5 ml Sirup+
   Kochsalz5 ml Sirup+
Citronensäure5 ml Sirup+
Saccharin natrium5 ml Sirup+
Natrium cyclamat5 ml Sirup+
   entspricht Natrium-Ion5 ml Sirupinsgesamt 46 mg
Wasser, gereinigtes5 ml Sirup+

Hinweise

Adresse des Anbieters/Herstellers

INFECTOPHARM Arzn.u.Consilium GmbH
Von-Humboldt-Str. 1
64646 Heppenheim

Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.

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