Aripiprazol-1A Pharma 5 mg Tabletten, 14 St

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Darreichungsform:
Tabletten
Packungsgröße:
14 St
PZN/Art.Nr.:
11286293
Anbieter/Hersteller:
1 A Pharma GmbH
Marke:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bitte beachten Sie die weiterführenden Informationen Ihres Beipackzettels.

Apothekenpflichtig

Gebrauchsinformation

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff hat eine antipsychotische, sedierende und zusätzlich antidepressive Wirkung. Die Wirkstoffgruppe der Neuroleptika, zu denen Aripiprazol gehört, dämpft psychomotorische Erregungszustände und verringert Spannungen, Wahn, Halluzination, Denkstörungen und Ich-Störungen. Bestimmte Neuroleptika beeinflussen zusätzlich günstig die z. B. Erregbarkeit und die Stimmungslage.

Anwendungsgebiete

- Behandlung der Schizophrenie
- Vorbeugung und Behandlung von manisch-depressiven Phasen

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 13 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder unter 15 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
- Schlaflosigkeit
- Angst
- Unruhe
- Motorischen Unruhe
- Störung der unbewussten Bewegungsabläufe mit Zittern, evtl. Fallneigung
- Zittern
- Kopfschmerz
- Sedierung
- Schläfrigkeit
- Schwindelgefühl
- Verschwommenes Sehen
- Verstopfung
- Verdauungsbeschwerden durch Medikamente
- Übelkeit
- Vermehrter Speichelfluss
- Erbrechen
- Ermüdung
- Erhöhung des Prolaktinspiegels im Blut
- Überzuckerung
- Depression
- Gesteigerte Sexualität
- Bewegungsstörungen
- Doppeltsehen
- Herzbeschwerden mit beschleunigtem Puls (Herzrasen)
- Blutdruckabfall durch Aufstehen
- Schluckauf
- Syndrom der unruhigen Beine
- Erniedrigtes Prolaktin im Blut
- Lichtempfindlichkeit der Augen

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Dosierung

TextPersonenEinzeldosisGesamtdosisZeitpunkt
Lassen Sie sich zu der Dosierung von Ihrem Arzt oder Apotheker beraten.Erwachsene2-3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten
Behandlung der Schizophrenie:Erwachsene3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten
Schizophrenie - Anfangsdosis:Erwachsene2-3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten
Schizophrenie - Erhaltungsdosis:Erwachsene3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten
Behandlung der mittelschweren bis schweren manischen Phase bei einer bipolaren Störung:Erwachsene3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten
Als alleinige Behandlung oder in Kombination mit anderen Arzneimitteln - Anfangsdosis:Erwachsene3 Tabletten1-mal täglichunabhängig von den Mahlzeiten

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Nehmen Sie das Arzneimittel mit Flüssigkeit (z.B. 1 Glas Wasser) ein.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt. Bei mittelschweren bis schweren manischen Phasen bei einer bipolaren Störung bei Jugendlichen von 13-18 Jahren: nicht länger als 12 Wochen.

Überdosierung?
Es kann zu einer Vielzahl von Überdosierungserscheinungen kommen, unter anderem zu Teilnahmslosigkeit/Gleichgültigkeit, erhöhtem Blutdruck, Schläfrigkeit, Herzrasen, Übelkeit, Erbrechen sowie Durchfall. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Aufbewahrung

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermögen kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch beeinträchtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Straßenverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen können.
- Vorsicht: Vermeiden Sie die Einnahme von Alkohol.
- Vorsicht bei Allergie gegen Bindemittel (z.B. Carboxymethylcellulose mit der E-Nummer E 466)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Aspartam!
- Vorsicht bei Allergie gegen Farbstoffe (z.B. Indigocarmin mit der E-Nummer E 132)!
- Vorsicht bei Allergie gegen Propylenglykol und ähnliche Stoffe!
- Vorsicht bei Allergie gegen Benzylalkohol und ähnliche Stoffe!
- Benzylalkohol: Risiko für schwerwiegende Nebenwirkungen bei Neugeborenen und Kleinkindern (bis zu 3 Jahren). Risiko für Akkumulation - Anwendung bei Kleinkindern nicht länger als eine Woche, Vorsicht bei Schwangeren, Stillenden und bei Einschränkungen der Leber- oder Nierenfunktion.
- Aspartam/Phenylalanin kann schädlich sein für Patienten mit Phenylketonurie.
- Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose. Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch für Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurückliegt.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Aripiprazol1 Tablette5 mg
Hilfsstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Lactose-1-Wasser1 Tablette+
   entspricht Lactose1 Tablette45,15 mg
Cellulose, mikrokristalline1 Tablette+
Croscarmellose natrium1 Tablette+
Siliciumdioxid, hochdisperses1 Tablette+
Aspartam1 Tablette0,5 mg
   entspricht Phenylalanin1 Tablette+
Magnesium stearat1 Tablette+
Indigodisulfonsäure, Aluminiumsalz1 Tablette+
Vanille-Aroma1 Tablette+
Maltodextrin1 Tablette+
Arabisches Gummi1 Tablette+
Propylenglycol1 Tablette+
Benzylalkohol1 Tablettehöchstens 0,0018 mg

Hinweise

Adresse des Anbieters/Herstellers

1 A Pharma GmbH
Industriestr. 18
83607 Holzkirchen

Das PDF des Beipackzettels können Sie sich oben herunterladen.

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