Voltaren 25 mg Zäpfchen, 50 St

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Darreichungsform:
Suppositorien
Packungsgröße:
50 St
PZN/Art.Nr.:
01892408
Anbieter/Hersteller:
NOVARTIS Pharma GmbH
Marke:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihre Ärztin, Ihren Arzt oder in Ihrer Apotheke.

Bitte beachten Sie die weiterführenden Informationen Ihres Beipackzettels.

Apothekenpflichtig

Gebrauchsinformation

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff wirkt schmerzstillend, fiebersenkend und entzündungshemmend zugleich. Der Arzneistoff weist zudem antirheumatische Eigenschaften auf. Er blockiert die Bildung bestimmter Botenstoffe im Körper, so genannter Prostaglandine. Diese sind an der Entstehung von Schmerzen, Fieber und Entzündungen wesentlich beteiligt.

Anwendungsgebiete

- Akute Gelenkentzündungen
- Gichtanfall
- Arthrose der Gelenke
- Arthrose der Wirbelsäule
- Chronische Gelenkentzündungen, wie:
  - Chronische Polyarthritis
- Entzündlich-rheumatische Wirbelsäulenleiden, wie:
  - Morbus Bechterew (Spondylitis ankylosans)
- Weichteilrheumatismus (schmerzhafte Veränderungen z.B. an Sehnen, Sehnenscheiden, Bändern etc.)
- Schmerzhafte Schwellungen nach Verletzungen
- Schmerzhafte Entzündungen nach Verletzungen
- Schmerzhafte Schwellung nach Operationen
- Schmerzhafte Entzündungen nach Operationen
- Schmerzhafte Entzündungen des Hals-Nasen-Ohren-Bereichs
- Schmerzen nach kleineren Operationen

Gegenanzeigen

Was spricht gegen eine Anwendung?

Immer:
- Überempfindlichkeit gegen die Inhaltsstoffe
- Blutbildungsstörungen
- Geschwüre im Verdauungstrakt, auch in der Vorgeschichte
- Blutung im Magen-Darm-Trakt, auch in der Vorgeschichte
- Magen-Darm-Durchbruch, auch in der Vorgeschichte
- Aktive Blutung, wie:
  - Hirnblutung
- Stark eingeschränkte Leberfunktion
- Stark eingeschränkte Nierenfunktion
- Herzschwäche
- Durchblutungsstörung des Herzens mit Minderleistung (Koronare Herzkrankheit)
- Durchblutungsstörungen der Peripherie (z.B. Arme, Beine)
- Erkrankung der Hirnblutgefäße
- Mastdarmentzündung

Unter Umständen - sprechen Sie hierzu mit Ihrem Arzt oder Apotheker:
- Entzündliche Darmerkrankungen, auch in der Vorgeschichte, wie:
  - Colitis ulcerosa
  - Morbus Crohn
- Bluthochdruck
- Mögliche Gefahr einer Gefäßverengung am Herzen, wie bei:
  - Erhöhte Fettkonzentration im Blut
  - Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)
  - Rauchen
- Eingeschränkte Leberfunktion
- Erbliche Stoffwechselstörung (Hepatische Porphyrie)
- Eingeschränkte Nierenfunktion
- Porphyrie
- Kollagenosen (Veränderungen im Bindegewebsbereich), wie:
  - Lupus erythematodes
  - Mischkollagenose (entzündlich-rheumatische Kollagenose)
- Kurz zuvor stattgefundene größere Operation
- Asthma bronchiale
- Allergischer Schnupfen, zum Beispiel Heuschnupfen
- Nasenpolypen (Nasenschleimhautwucherungen)
- Chronisch obstruktive Atemwegserkrankung (chronische Atemwegserkrankung mit einer Verengung der Atemwege)
- Chronische Atemwegsinfektionen
- Blutgerinnungsstörung

Welche Altersgruppe ist zu beachten?
- Kinder unter 9 Jahren: Das Arzneimittel darf nicht angewendet werden.
- Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: In dieser Altersgruppe sollte das Arzneimittel nur bei bestimmten Anwendungsgebieten eingesetzt werden. Fragen Sie hierzu Ihren Arzt oder Apotheker.
- Ältere Patienten ab 65 Jahren: Das Arzneimittel ist mit besonderer Vorsicht anzuwenden.

Was ist mit Schwangerschaft und Stillzeit?
- Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt. Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann.
- Stillzeit: Von einer Anwendung wird nach derzeitigen Erkenntnissen abgeraten. Eventuell ist ein Abstillen in Erwägung zu ziehen.

Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker. Der therapeutische Nutzen kann höher sein, als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Nebenwirkungen

Welche unerwünschten Wirkungen können auftreten?

- Magen-Darm-Beschwerden, wie:
  - Übelkeit
  - Erbrechen
  - Durchfälle
  - Blutungen im Magen-Darm-Bereich
  - Verdauungsbeschwerden
  - Blähungen
  - Bauchschmerzen
  - Bauchkrämpfe
- Appetitlosigkeit
- Geschwüre im Verdauungstrakt, die auch durchbrechen können
- Magenschleimhautentzündung
- Bluterbrechen
- Teerstühle oder blutige Durchfälle
- Kopfschmerzen
- Schwindel
- Benommenheit
- Erregung
- Reizbarkeit
- Müdigkeit
- Überempfindlichkeitsreaktionen der Haut, wie:
  - Juckreiz
  - Hautausschlag
  - Nesselausschlag
- Hautentzündung
- Haarausfall
- Anstieg der Leberwerte
- Leberschäden
- Leberentzündung (Hepatitis)
- Gelbsucht
- Herzinfarkt
- Herzschwäche
- Herzklopfen
- Brustschmerz
- Wassereinlagerungen (Ödeme)
- Lokale Reizerscheinungen der Darmschleimhaut
- Blutige Schleimabsonderungen
- Schmerzhafte Stuhlentleerung

Bemerken Sie eine Befindlichkeitsstörung oder Veränderung während der Behandlung, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker.

Für die Information an dieser Stelle werden vor allem Nebenwirkungen berücksichtigt, die bei mindestens einem von 1.000 behandelten Patienten auftreten.

Dosierung

TextPersonenEinzeldosisGesamtdosisZeitpunkt
Allgemeine Dosierungsempfehlung:Jugendliche ab 15 Jahren und Erwachsene1-2 Zäpfchen2-3 mal täglichnach dem Stuhlgang

Anwendungshinweise

Die Gesamtdosis sollte nicht ohne Rücksprache mit einem Arzt oder Apotheker überschritten werden.

Art der Anwendung?
Führen Sie das Arzneimittel in den Enddarm ein. Zuvor entleeren Sie den Darm möglichst.

Dauer der Anwendung?
Die Anwendungsdauer richtet sich nach Art der Beschwerde und/oder Dauer der Erkrankung und wird deshalb nur von Ihrem Arzt bestimmt.

Überdosierung?
Bei einer Überdosierung kann es unter anderem zu Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit bis hin zur Bewusstlosigkeit, Übelkeit, Erbrechen sowie zu Funktionsstörungen der Leber und Nieren kommen. Setzen Sie sich bei dem Verdacht auf eine Überdosierung umgehend mit einem Arzt in Verbindung.

Anwendung vergessen?
Setzen Sie die Anwendung zum nächsten vorgeschriebenen Zeitpunkt ganz normal (also nicht mit der doppelten Menge) fort.

Generell gilt: Achten Sie vor allem bei Säuglingen, Kleinkindern und älteren Menschen auf eine gewissenhafte Dosierung. Im Zweifelsfalle fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker nach etwaigen Auswirkungen oder Vorsichtsmaßnahmen.

Eine vom Arzt verordnete Dosierung kann von den Angaben der Packungsbeilage abweichen. Da der Arzt sie individuell abstimmt, sollten Sie das Arzneimittel daher nach seinen Anweisungen anwenden.

Aufbewahrung

Aufbewahrung

Das Arzneimittel muss
  - vor Hitze geschützt
  - vor Feuchtigkeit geschützt (z.B. im fest verschlossenen Behältnis)
aufbewahrt werden.

Wichtige Hinweise

Was sollten Sie beachten?
- Vorsicht: Das Reaktionsvermo25gen kann auch bei bestimmungsgema25s39em Gebrauch beeintra25chtigt sein. Achten Sie vor allem darauf, wenn Sie am Stras39enverkehr teilnehmen oder Maschinen (auch im Haushalt) bedienen, mit denen Sie sich verletzen ko25nnen.
- Bei dauerhafter Anwendung von Schmerzmitteln ko25nnen Kopfschmerzen auftreten, die durch das Schmerzmittel erzeugt werden. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um zu verhindern, dass Ihre Kopfschmerzen chronisch werden.
- Die gewohnheitsma25s39ige Anwendung von Schmerzmitteln kann zu einer dauerhaften Nierenscha25digung fuehren. Werden mehrere Schmerzmittel kombiniert, oder sind in einem Schmerzmittel mehrere Wirkstoffe enthalten, erho25ht sich das Risiko dafuer.
- Vorsicht: Patienten mit Nasenpolypen, chronischen Atemwegsinfektionen, Asthma oder mit Neigung zu allergischen Reaktionen wie z.B. Heuschnupfen: Bei Ihnen kann das Arzneimittel einen Asthmaanfall oder eine starke allergische Hautreaktion auslo25sen. Fragen Sie daher vor der Anwendung Ihren Arzt.
- Vorsicht bei Allergie gegen bestimmte Schmerzmittel (Nichtsteroidale Antirheumatika)324
- Es kann Arzneimittel geben, mit denen Wechselwirkungen auftreten. Sie sollten deswegen generell vor der Behandlung mit einem neuen Arzneimittel jedes andere, das Sie bereits anwenden, dem Arzt oder Apotheker angeben. Das gilt auch fuer Arzneimittel, die Sie selbst kaufen, nur gelegentlich anwenden oder deren Anwendung schon einige Zeit zurueckliegt.
- Alkoholgenuss soll wa25hrend einer Dauerbehandlung mo25glichst vermieden werden. Gelegentlicher Alkoholkonsum in kleinen Mengen ist erlaubt, aber nicht zusammen mit dem Medikament.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Wirkstoffe & Hilfsstoffe

Wirkstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Diclofenac natrium1 Zäpfchen25 mg
   entspricht Diclofenac1 Zäpfchen23,27 mg
Hilfsstoffe
StoffnameBezugsangabeStoffmenge
Hartfett1 Zäpfchen+

Hinweise

Adresse des Anbieters/Herstellers

NOVARTIS Pharma GmbH
Sophie-Germain-Straße 10
90443 Nürnberg

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