HOGGAR Night Tabletten 20 St

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HOGGAR Night Tabletten
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Hersteller STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Artikelnummer: 04402066
Packungsgröße 20 St
Darreichungsform Tabletten
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja
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10 St
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Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.


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Details

HOGGAR Night Tabletten

Was ist Hoggar Night?

Ein guter Schlaf ist essenziell für unsere maximale Leistungsfähigkeit. Doch oftmals ist es gar nicht so einfach einzuschlafen. Hier setzen die Schlaftabletten Hoggar Night aus dem Hause Stada an. Das Arzneimittel hilft Ihnen, schneller und sanft in den Schlaf zu finden.

Wann Sie Hoggar Night anwenden sollten

  • Die Schlaftabletten von Hoggar Night unterstützen Sie beim Einschlafen, sodass Sie wieder Kraft für den nächsten Tag schöpfen können.
  • Einschlafstörungen können zum Beispiel durch unregelmäßige Arbeitszeiten oder Stress bedingt sein.
  • Schlaftabletten sollten Sie ausschließlich zur kurzzeitigen Behandlung von Schlafstörungen verwenden.
  • Die Tabletten gibt es in zwei Packungsgrößen in unserer Apotheke: Sie können zwischen 10 und 20 Tabletten wählen.

Welche Vorteile hat Hoggar Night?

In der Regel wirkt Hoggar Night schon ab der ersten Anwendung und ist gut verträglich. Ferner entfaltet das Schlafmittel kein Suchtpotenzial. In einer Tablette sind 25 mg Doxylaminsuccinat (auch Doxylamin genannt) enthalten. Dieser Wirkstoff hat, unter anderen Eigenschaften, eine schlaffördernde Wirkung. Bei dem Arzneimittel handelt es sich um ein Antihistaminikum. Das Schlafmittel Hoggar Night wirkt relativ schnell. Sie sollten die Tablette etwa eine halbe Stunde vor dem Zubettgehen einnehmen. Die Wirkung kann zwischen drei bis sechs Stunden andauern.

In einer Anwendungsbeobachtung gaben Patientinnen und Patienten an, dass sich ihre Schlafdauer durchschnittlich von 5,5 auf 7,2 Stunden verlängert hat. Innerhalb dieser Studie stellte sich heraus, dass 70 Prozent aller Patientinnen und Patienten binnen 16 Minuten nach der Einnahme einschlafen und weniger als einmal in der Nacht aufwachen.**

Pflichtangaben:
Hoggar® Night 25 mg Doxylaminsuccinat Tabletten Wirkstoff: Doxylaminsuccinat. Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen. Hinweis: Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar® Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden. Nicht ohne Befragen des Arztes über längere Zeit oder in höheren Dosierungen als angegeben einnehmen. Enthält Lactose. Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. STADA Consumer Health Deutschland GmbH, Stadastraße 2–18, 61118 Bad Vilbel. Stand: September 2019

Wie Sie Hoggar Night einnehmen sollten

Wir empfehlen Ihnen folgende Anwendung und Dosierung des Präparats:

  • Nehmen Sie eine Tablette etwa eine halbe bis zu einer Stunde vor dem Schlafengehen ein.
  • Nur bei besonders starken Schlafstörungen sollten Sie zwei Tabletten einnehmen.
  • Achten Sie darauf, die Tablette nicht zu zerkauen und dabei ein Glas Wasser zu trinken.

 

Hoggar Night gibt es auch als Schmelztabletten zur Einnahme ohne Wasser. Hier können Sie ebenfalls zwischen zwei Packungsgrößen wählen – einmal 10 Tabletten und einmal 20 Stück.

Falls Sie Hoggar Night abends zu spät einnehmen, kann es am nächsten Morgen zu Müdigkeit und einer Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens kommen! Das Arzneimittel Hoggar Night können Sie über einen Zeitraum von bis zu zwei Wochen anwenden.

Wann Sie Hoggar Night nicht anwenden sollten

Hoggar Night sollten Sie nicht anwenden, wenn Sie gegen den Wirkstoff oder einen sonstigen Bestandteil des Präparats allergisch sind. Während der Schwangerschaft oder Stillzeit sollten Sie möglichst auf eine Behandlung mit Hoggar Night verzichten.

Weitere Informationen können Sie dem Beipackzettel entnehmen. Dieser ist oben verlinkt.

Hinweise

  • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit Hoggar Night erfolgen, sondern der behandelnde Arzt bzw. die behandelnde Ärztin aufgesucht werden.
  • Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Ihrer Ärztin, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung zu schwach oder zu stark sein könnte.
  • Während der Anwendung von Hoggar Night sollte Alkoholgenuss vermieden werden.
  • Enthält Lactose.

Bei Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage oder fragen Sie Ihren Arzt / Ihre Ärztin oder unsere Apotheker und Apothekerinnen.

Bitte verwenden Sie dieses Arzneimittel nicht mehr nach dem auf der Packung oder der Umverpackung angegebenen Verfallsdatum. Das Verfallsdatum bezieht sich auf den letzten Tag des angegebenen Monats.

Welche Inhaltsstoffe hat Hoggar Night?

Eine Tablette von Hoggar Night enthält 25 mg Doxylamin (in Form von Doxlamin-hydrogensuccinat).

Hilfsstoffe und sonstige Bestandteile

Neben den Inhaltsstoffen sind folgende Hilfsstoffe und Bestandteile enthalten: Gelatine, Kartoffelstärke, Lactose-1-Wasser, Magnesium stearat, Maisstärke, Siliciumdioxid sowie hochdisperses Talkum.

* IQVIA Pharmatrend Deutschland, Absatz 05/2020
** Anwenderbefragung der STADA Consumer Health Deutschland GmbH im Zeitraum September 2015 - November 2016.

Adresse des Anbieter/Hersteller

STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Stadastr. 2-18
61118 Bad Vilbel

PZN 04402066
Anbieter STADA Consumer Health Deutschland GmbH
Packungsgröße 20 St
Packungsnorm N2
Produktname Hoggar Night
Darreichungsform Tabletten
Monopräparat ja
Wirksubstanz Doxylamin hydrogensuccinat
Rezeptpflichtig nein
Apothekenpflichtig ja

Zusatzbeschreibung

Zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen

30 Minuten vor dem Schlafengehen

Unterstützt Sie beim Einschlafen

Anwendungshinweise

  • Die Tabletten werden ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (z. B. 1 Glas Wasser) eingenommen.
  • Es ist darauf zu achten, dass nach der Einnahme des Arzneimittels für eine ausreichende Schlafdauer gesorgt wird, um eine Beeinträchtigung des Reaktionsvermögens am folgenden Morgen zu vermeiden.

  • Nehmen Sie dieses Arzneimittel immer genau wie beschrieben bzw. genau nach der mit Ihrem Arzt oder Apotheker getroffenen Absprache ein. Fragen Sie bei Ihrem Arzt oder Apotheker nach, wenn Sie sich nicht sicher sind.
  • Falls vom Arzt nicht anders verordnet,
    • nehmen Erwachsene ca. ½ bis 1 Stunde vor dem Schlafengehen 1 Tablette (entsprechend 25 mg Doxylaminsuccinat) ein.
    • Bei stärkeren Schlafstörungen können als Höchstdosis 2 Tabletten (entsprechend 50 mg Doxylaminsuccinat) eingenommen werden.

 

  • Dauer der Anwendung
    • Bei akuten Schlafstörungen ist die Behandlung möglichst auf Einzelgaben zu beschränken. Um bei chronischen Schlafstörungen die Notwendigkeit einer fortgesetzten Anwendung zu überprüfen, sollte nach zweiwöchiger täglicher Einnahme die Dosis schrittweise reduziert oder abgesetzt werden.
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie den Eindruck haben, dass die Wirkung von Hoggar® Night zu stark oder zu schwach ist.

 

 

  • Wenn Sie eine größere Menge des Arzneimittels eingenommen haben, als Sie sollten
    • Eine Überdosierung ist daran zu erkennen, dass es zunächst zu zentral bedingten Symptomen wie Unruhe, gesteigerten Muskelreflexen, Bewusstlosigkeit, Depression der Atmung sowie Herz- Kreislaufstillstand kommen kann. Weitere Zeichen einer Überdosierung sind Pupillenerweiterung, beschleunigte Herztätigkeit (Tachykardie), Fieber, heiße, rote Haut und trockene Schleimhäute.
    • Treten diese Symptome auf, sollte unverzüglich ein Arzt verständigt werden.
    • Bei Überdosierung werden als Sofortmaßnahmen Magenspülungen mit Aktivkohle empfohlen.
    • Beim Auftreten von Magen-Darm-Beschwerden, zentralnervösen Störungen, Mundtrockenheit, Entleerungsstörungen der Blase (Miktionsbeschwerden) sowie Sehstörungen sind je nach Erscheinungsbild die entsprechenden Maßnahmen zu ergreifen.
    • Ferner ist nach Überdosierung das Auftreten einer Rhabdomyolyse (Zerfall von Muskelfasern) beobachtet worden. Die therapeutischen Maßnahmen richten sich nach den Symptomen.

 

  • Wenn Sie weitere Fragen zur Anwendung dieses Arzneimittels haben, wenden Sie sich an Ihren Arzt und Apotheker.

Anwendungsgebiete

  • Dieses Arzneimittel ist ein Schlafmittel (Sedativum/ Antihistaminikum)
  • Es wird angewendet
    • zur Kurzzeitbehandlung von Schlafstörungen.
  • Hinweis:
    • Nicht alle Schlafstörungen bedürfen einer medikamentösen Therapie. Oftmals sind sie Ausdruck
      körperlicher oder seelischer Erkrankungen und können durch andere Maßnahmen oder eine Therapie der Grundkrankheit beeinflusst werden. Deshalb sollte bei länger anhaltenden Schlafstörungen keine Dauerbehandlung mit diesem Präparat erfolgen, sondern der behandelnde Arzt aufgesucht werden.

Wirkungsweise

Wie wirkt der Inhaltsstoff des Arzneimittels?

Der Wirkstoff blockiert Rezeptoren für einen bestimmten Botenstoff, genannt Histamin. Über diese Blockade unterdrückt er eine durch das Histamin ausgelöste Gefäßerweiterung und vermehrte Durchblutung kleinster Blutgefäße (Kapillaren). Außerdem wirkt er über den selben Mechanismus beruhigend.

Zusammensetzung

bezogen auf 1 Stück

25 mg Doxylamin hydrogensuccinat

17.4 mg Doxylamin

+ Gelatine

+ Kartoffelstärke

+ Lactose 1-Wasser

+ Magnesium stearat

+ Maisstärke

+ Silicium dioxid, hochdispers

+ Talkum

Gegenanzeigen

  • Das Arzneimittel darf nicht eingenommen werden
    • wenn Sie allergisch gegen Doxylamin, andere Antihistaminika oder einen der sonstigen Bestandteile sind,
    • bei akutem Asthma-Anfall,
    • bei grünem Star (Engwinkel-Glaukom),
    • bei Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom),
    • bei Vergrößerung der Vorsteherdrüse (Prostata- Hypertrophie) mit Restharnbildung,
    • bei akuter Vergiftung durch Alkohol, Schlaf- oder Schmerzmittel sowie Psychopharmaka (Neuroleptika, Tranquilizer, Antidepressiva, Lithium),
    • bei Anfallsleiden,
    • bei gleichzeitiger Behandlung mit Hemmstoffen der Monoaminoxidase.

Nebenwirkungen

  • Wie alle Arzneimittel kann auch dieses Arzneimittel Nebenwirkungen haben, die aber nicht bei jedem auftreten müssen.
  • Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden üblicherweise folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:
    • Sehr häufig: mehr als 1 Behandelter von 10
    • Häufig: 1 bis 10 Behandelte von 100
    • Gelegentlich: 1 bis 10 Behandelte von 1.000
    • Selten: 1 bis 10 Behandelte von 10.000
    • Sehr selten: weniger als 1 Behandelter von 10.000
    • Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
    • Sehr selten: Blutzellschäden (Leukopenie, Thrombopenie, hämolytische Anämie, aplastische Anämie, Agranulozytose).
  • Endokrine Erkrankungen
    • Nicht bekannt: Bei Patienten mit Nebennieren-Tumor (Phäochromozytom) kann es durch die Gabe von Antihistaminika, zu denen das vorliegende Arzneimittel gehört, zu einer Freisetzung von Substanzen aus dem Tumor kommen, die eine sehr starke Wirkung auf das Herz-Kreislauf-System haben.
  • Psychiatrische Erkrankungen
    • Nicht bekannt: Depressionen.
  • Erkrankungen des Nervensystems
    • Selten: Krampfanfälle des Gehirns.
    • Nicht bekannt: Schläfrigkeit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Konzentrationsstörungen, Kopfschmerzen.
    • Begleitwirkungen am vegetativen Nervensystem wie verschwommenes Sehen, Mundtrockenheit, Gefühl der verstopften Nase, Erhöhung des Augeninnendrucks, Verstopfung und Störungen beim Wasserlassen können auftreten, ebenso Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit oder Appetitzunahme, Schmerzen im Bereich des Magens.
  • Erkrankungen des Ohrs und des Labyrinths
    • Nicht bekannt: Ohrensausen.
  • Herzerkrankungen
    • Nicht bekannt: Beschleunigung des Herzschlages, Unregelmäßigkeit des Herzschlages, Zunahme einer bestehenden Herzleistungsschwäche und EKG-Veränderungen.
  • Gefäßerkrankungen
    • Nicht bekannt: Abfall oder Anstieg des Blutdruckes.
  • Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
    • Nicht bekannt: Beeinträchtigung der Atemfunktion durch Eindickung von Schleim und durch Verlegung oder Engstellung von Bronchien.
  • Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts
    • Sehr selten: lebensbedrohliche Darmlähmung.
  • Leber- und Gallenerkrankungen
    • Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen (cholestatischer Ikterus).
  • Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
    • Nicht bekannt: allergische Hautraktionen und Lichtempfindlichkeit der Haut (direkte Sonneneinstrahlung meiden!).
  • Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
    • Nicht bekannt: Muskelschwäche.
  • Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
    • Nicht bekannt: Müdigkeit, Mattigkeit, verlängerte Reaktionszeit, Störungen der Körpertemperaturregulierung, „paradoxe" Reaktionen wie Unruhe, Erregung, Spannung, Schlaflosigkeit, Alpträume, Verwirrtheit, Halluzinationen, Zittern. Nach längerfristiger täglicher Anwendung können durch plötzliches Absetzen der Therapie Schlafstörungen wieder verstärkt auftreten.
  • Hinweis:
    • Durch sorgfältige und individuelle Einstellung der Tagesdosen lassen sich Häufigkeit und Ausmaß von Nebenwirkungen reduzieren. Die Gefahr des Auftretens von Nebenwirkungen ist bei älteren Patienten größer; bei diesem Personenkreis kann sich dadurch die Sturzgefahr erhöhen. Wenn Sie eine Nebenwirkung bei sich beobachten, nehmen Sie das Präparat nicht weiter ein.
  • Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker. Dies gilt auch für Nebenwirkungen, die nicht angegeben sind.

Wechselwirkungen

  • Anwendung zusammen mit anderen Arzneimitteln
    • Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie andere Arzneimittel anwenden, kürzlich andere Arzneimittel angewendet haben oder beabsichtigen, andere Arzneimittel anzuwenden.
    • Wechselseitig verstärken können sich die Wirkungen von Doxylamin und
      • zentral wirksamen Arzneimitteln (wie Psychopharmaka, Schlaf-, Schmerz-, Narkosemittel, Mittel gegen Anfallsleiden),
      • Alkohol, der insbesondere die Wirkung von Doxylamin unvorhersehbar verändern kann,
      • Arzneimitteln mit ebenfalls anticholinerger Wirkung (z.B. Biperiden bei Parkinsonscher Krankheit, trizyklische Antidepressiva und Monoaminoxidasehemmer zur Behandlung
        depressiver Erkrankungen), mit der Folge von z.B. lebensbedrohlicher Darmlähmung, Harnverhalten, akuter Erhöhung des Augeninnendrucks.
    • Abgeschwächt werden kann die Wirkung von
      • Phenytoin (gegen Anfallsleiden),
      • Neuroleptika (gegen psychische Erkrankungen).
    • Bei gleichzeitiger Anwendung von Doxylamin
      • und Arzneimitteln gegen hohen Blutdruck, die auf das zentrale Nervensystem wirken (Guanabenz, Clonidin, Alpha-Methyldopa) können verstärkt Müdigkeit, Mattigkeit auftreten.
      • können Symptome einer beginnenden Innenohrschädigung, hervorgerufen durch andere Arzneimittel (z.B. Aminoglykosid-Antibiotika, einige Schmerzmittel, einige harntreibende Mittel), abgeschwächt sein.
      • können Ergebnisse von Hauttests verfälscht werden (falsch negativ).
      • sollte Epinephrin nicht angewendet werden (Gefäßerweiterung, Blutdruckabfall, beschleunigte Herzfrequenz).
      • und Monoaminoxidasehemmern kann es zu Blutdruckabfall und einer verstärkten Funktionseinschränkung des zentralen Nervensystems und der Atmung kommen. Von einer gleichzeitigen Therapie mit beiden Substanzen ist deshalb Abstand zu nehmen.
  • Einnahme zusammen mit Nahrungsmitteln, Getränken und Alkohol
    • Während der Anwendung des Arzneimittels sollte Alkoholgenuss vermieden werden.

Schwangerschaftshinweise

Wechselwirkungen
  • Wenn Sie schwanger sind oder stillen oder wenn Sie vermuten, schwanger zu sein oder beabsichtigen, schwanger zu werden, fragen Sie vor der Anwendung dieses Arzneimittels Ihren Arzt oder Apotheker um Rat.
  • Das Arzneimittel soll während der Schwangerschaft nur auf ausdrückliche Anweisung des Arztes eingenommen werden.
  • Da der Wirkstoff in die Muttermilch übergeht, sollte das Stillen für die Dauer der Behandlung unterbrochen werden.

Hinweise

  • Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen
    • Bitte sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Präparat einnehmen:
      • bei eingeschränkter Leberfunktion,
      • bei Vorschädigung des Herzens und Bluthochdruck,
      • bei chronischen Atembeschwerden und Asthma,
      • bei unzureichendem Verschluss des Mageneingangs mit Rückfluss von Nahrung in die Speiseröhre (gastroösophagealer Reflux).
    • Besondere Vorsicht ist geboten bei Patienten mit neurologisch erkennbaren Hirnschäden in der Großhirnrinde und Krampfanfällen in der Vorgeschichte, da bereits durch die Einnahme kleiner Mengen Doxylamin Krampfanfälle (Grand-mal-Anfälle) ausgelöst werden können.
    • Kinder und Jugendliche
      • Kinder und Jugendliche sollen nicht mit dem Arzneimittel behandelt werden.

 

  • Verkehrstüchtigkeit und Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen
    • Dieses Arzneimittel kann auch bei bestimmungsgemäßem Gebrauch das Reaktionsvermögen so weit verändern, dass die Fähigkeit zur aktiven Teilnahme am Straßenverkehr oder zum Bedienen von Maschinen beeinträchtigt wird.
    • Dies gilt in verstärktem Maße im Zusammenwirken mit Alkohol. Sie können dann auf unerwartete und plötzliche Ereignisse nicht mehr schnell und gezielt genug reagieren. Fahren Sie nicht Auto oder andere Fahrzeuge! Bedienen Sie keine elektrischen Werkzeuge oder Maschinen! Arbeiten Sie nicht ohne sicheren Halt!
    • Beachten Sie besonders, dass Alkohol Ihre Verkehrstüchtigkeit noch weiter verschlechtert!

Bei Arzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker.

Bei Tierarzneimitteln: Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie den Tierarzt oder Apotheker.

* Ersparnis gegenüber der unverbindlichen Preisempfehlung des Herstellers (UVP) oder des Apothekenverkaufspreises (AVP).

¹ Unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers (UVP)

² Apothekenverkaufspreis (AVP): Verkaufspreis gemäß der deutschen ABDA-Datenbank, d.h. verbindlicher Abrechnungspreis nach der deutschen ABDA-Datenbank bei Abgabe zu Lasten der gesetzlichen Krankenkassen (KK), die sich gemäß § 129 Abs. 5a SGB V aus dem Abgabepreis des pharmazeutischen Unternehmens und der Arzneimittelpreisverordnung in der Fassung zum 31.12.2003 ergibt, abzüglich eines Abschlags in Höhe von 5%, sofern die Rechnung des Apothekers innerhalb von zehn Tagen nach Eingang bei der KK beglichen wird (§ 130 SGB V).

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